Häufige Fragen.
Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die im Vorgespräch erfahrungsgemäß zuerst kommen: Einführungszeit, Anbindung an Bestandssysteme, Verhalten bei WLAN-Aussetzern, unterstützte Geräte, Datenexport und Vertragsmodalitäten. Wir antworten so, wie wir es auch im persönlichen Gespräch tun würden, ohne Marketing-Floskeln und ohne Sternchentexte.
Ihre Frage steht nicht dabei? Schreiben Sie uns. Wir antworten in der Regel innerhalb eines Arbeitstages, mit einer ehrlichen Einschätzung, ob es machbar ist, statt mit einem Verkaufsgespräch.
Einstieg & Pilot
Ist ProcessFlow in der Praxis erprobt?
ProcessFlow kommt von der tomic-software GmbH, die seit über zehn Jahren Industriesoftware mit Maschinenanbindung und Scanner-Integration baut – u. a. für Semperit, UEBE Medical, ENTEC-STRACON und Laub. ProcessFlow bündelt diese Erfahrung in ein Produkt. Eine Auswahl der Projekte, auf denen es aufbaut, finden Sie unter Referenzen.
Wie lange dauert die Einführung wirklich?
Ein erstes lauffähiges Pilotprojekt ist typischerweise innerhalb weniger Tage produktiv. Komplexere Integrationen (z. B. SAP, mehrere Werke) brauchen entsprechend länger, wir schätzen das im Vorgespräch realistisch ein.
Was ist mit Mitarbeiterschulung?
Teil unseres Onboardings ist selbstverständlich auch eine einstündige Schulung, in der wir gemeinsam einen Flow mit einer Erfassungsmaske erstellen. Im Done-for-You-Pilotprozess schulen wir zusätzlich in einem zweiten Schulungstermin mit Ihrem Zielprozess und gehen individuell auf Ihre Fragen ein.
Wer baut neue Flows später, wir oder Sie?
ProcessFlow ist von Anfang an mit dem Fokus entwickelt worden, dass Sie als Anwender die Flows und Masken intuitiv selbst erstellen und pflegen können. Im Done-for-You-Pilot übernehmen wir die Einrichtung und den Bau des ersten Prozesses. Anschließend können Ihre eigenen Mitarbeiter selbstständig mit dem visuellen Editor weiterarbeiten. Sollten doch einmal Fragen aufkommen, helfen wir natürlich gerne weiter.
Was passiert, wenn sich ein angebundenes System oder eine Schnittstelle ändert?
Sie passen den betroffenen Flow im visuellen Editor selbst an, ohne Code und ohne uns. Felder, Zuordnungen oder ein zusätzlicher Aufruf an ein anderes System sind in Minuten umgesteckt. Bei tiefergehenden Änderungen (z. B. eine ganz neue Art von Schnittstelle) unterstützen wir, der Großteil bleibt aber in Ihrer Hand.
Integration & Vergleich
Müssen wir unser ERP / MES ablösen?
Nein. ProcessFlow ist bewusst als Verbindungs-Lösung gedacht. Wir binden ProcessFlow an Ihre bestehenden Systeme und Maschinen an, statt sie zu ersetzen, über die gängigen Industrie-Schnittstellen (darunter REST, OPC UA, MQTT, SQL und SAP-Schnittstellen).
Wir haben schon eine MDE-Lösung, warum sollten wir wechseln?
Müssen Sie nicht. ProcessFlow wird häufig als Ergänzung eingesetzt, z. B. dort, wo Ihre vorhandene MDE keine flexible Maskengestaltung, keine komplexen Abläufe oder keinen zuverlässigen Zwischenspeicher für Erfassungen ohne Verbindung bietet. Wir analysieren im Vorgespräch ehrlich, ob ein Wechsel oder eine Ergänzung Sinn ergibt.
Was unterscheidet Sie von SAP Fiori, Microsoft Power Apps oder Mendix?
Diese Plattformen sind allgemeine Baukästen zum Zusammenklicken von Apps. ProcessFlow ist auf einen einzigen Anwendungsfall fokussiert: industrielle Datenerfassung mit Scannern, robust auch ohne Verbindung, mit frei einstellbarer Scan-Taste. Das spart Einrichtungsaufwand und liefert ab Werk fertige Funktionen, die Sie dort selbst entwickeln müssten.
Welche Industrie-Scanner werden unterstützt?
Industrie-Scanner gängiger Hersteller (z. B. Zebra, Honeywell), die unter Android oder Windows laufen, sowie Standard-Smartphones und Tablets unter Android, Windows oder iOS. Scan-Taste und Geräte-Funktionen lassen sich pro Gerät einstellen.
Betrieb & Datensicherheit
Was passiert, wenn das Gerät die Verbindung verliert?
Erfasste Daten werden lokal auf dem Gerät gepuffert. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, synchronisiert ProcessFlow automatisch, ohne Datenverlust und ohne doppelte Buchungen.
Wie wird ProcessFlow betrieben?
ProcessFlow läuft On-Premise in Ihrer eigenen Infrastruktur – installiert auf Ihren Servern unter Linux oder Windows. Strikt vom Internet getrennt, an Ihre internen Systeme angebunden, die volle Kontrolle über Ihre Daten.
Einen Cloud-Betrieb können wir auf Anfrage bereitstellen, etwa für reine Cloud-ERP-Szenarien.
Wo werden unsere Daten gespeichert?
Auf Ihrer eigenen Infrastruktur, in Ihrem Netz. Von Haus aus verlassen Ihre Prozessdaten Ihr Haus nicht – was nach außen geht, etwa an ein Cloud-ERP, konfigurieren Sie bewusst als Flow. Sie behalten die volle Kontrolle über Ihre Daten.
KI
Welche Daten bekommt die KI zu sehen – und verlassen sie unser Haus?
Genau die Daten des jeweiligen KI-Schritts – das Foto, das bewertet wird, oder die gesprochene Meldung, die eine Maske füllt. Nicht Ihre Datenbank, nicht Ihre Historie. Nutzen Sie Cloud-KI (Anthropic oder OpenAI) mit eigenem API-Schlüssel, gehen diese Daten an den gewählten Anbieter – das richten Sie bewusst ein und sehen es im Protokoll. Mit einem selbst gehosteten Sprachmodell (z. B. Ollama oder vLLM) bleibt auch die KI komplett in Ihrem Netz.
Können wir die KI komplett abschalten – oder ganz ohne KI arbeiten?
Ja, beides. KI ist in ProcessFlow opt-in: Ohne eingerichteten KI-Anbieter gibt es keine KI-Funktion, und kein Schritt sendet Daten an ein Sprachmodell. Eine einmal eingerichtete KI können Sie jederzeit wieder abschalten. Jeder Flow, jede Maske und jede Buchung funktioniert vollständig ohne KI.
Was kostet die KI-Nutzung?
Die KI-Funktionen sind Bestandteil der Pakete (siehe Preise). Für das Sprachmodell zahlen Sie direkt beim Anbieter Ihrer Wahl über Ihren eigenen API-Schlüssel – ohne Aufschlag von uns. In ProcessFlow setzen Sie ein Budget-Limit, jeder Aufruf ist protokolliert. Mit einem selbst gehosteten Modell fallen keine Kosten je Aufruf an.
Welche Sprachmodelle werden unterstützt?
Cloud-Modelle von Anthropic und OpenAI, jeweils mit Ihrem eigenen API-Schlüssel – oder ein selbst gehostetes Sprachmodell in Ihrem Netz, etwa über Ollama oder vLLM. Sie wählen das Modell und können es später wechseln, ohne Ihre Flows anzufassen.
Vertrag, Exit
Was passiert mit unseren Daten, wenn wir wechseln oder kündigen?
Sie bekommen sämtliche Daten in offene Dateiformate exportiert, die jedes andere System lesen kann (z. B. Excel), inklusive der Flow-Definitionen. Es gibt keine Migrationskosten, keine Anbieter-Abhängigkeit. Die Lizenzen können jederzeit zum Monatsende gekündigt werden.
Eine Frage fehlt? Direkt nachfragen. Antwort in der Regel innerhalb eines Arbeitstages.
20 Minuten.
Direkt mit unseren Entwicklern.
Sie schildern Ihren Ablauf, wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie sich das umsetzen lässt. Ohne Verkaufsgespräch, ohne Folien.
Öffnet in einem Buchungsfenster.